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Meine Philosophie bezüglich Hunde- und Katzenerziehung
Die wichtigste Grundlage meiner Arbeit ist meine Tierliebe und mein Verständnis
für die Bedürfnisse der Tiere, nicht zuletzt gewachsen aus jahrelangem
Zusammenleben mit den unterschiedlichsten Kleintieren, hauptsächlich
jedoch mit Hunden und Katzen. Daraus entstand meine Philosophie, in keiner
Weise körperliche Gewalt bei der Erziehung der Tiere anzuwenden,
sondern den Hund mittels positiver Verstärkung und die Katze
durch Umkonditionierung zu trainieren. Diese Erziehungsmethoden sind zwar
unter Umständen langwieriger, aber auf die Dauer effektiver und sowohl
für Tierhalter, als auch für Ihr Tier angenehmer.
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Um das Verhalten
des Hundes zu verstehen, muss man seine komplexe Sprache (Körpersprache,
Lautsprache, geruchliche Kommunikation) beherrschen. Verhaltensauffälligkeiten
beim Hund entstehen z.B. aufgrund falscher Erwartungshaltung durch den
Menschen, fehlerhafte Haltungsbedingungen des Hundes, Versachlichung,
Überzüchtung, etc. Durch Gewalteinwirkungen bei der Erziehung
des Hundes wird nichts erreicht, außer Vertrauensverlust und Beschwichtigungsverhalten
(calming signals). Wichtig ist es, seinen Hund zu beobachten, um daraus
die richtigen Schlüsse zu ziehen. Dazu gehört, die Erkenntnisse
über die neuesten Entwicklungen der Verhaltensbiologie und Ethologie
bei der Erziehung richtig umzusetzen.
Ein weiteres Problem bei der Hundehaltung ist durch die neue Hundeverordnung,
die am 06.07.2000 in Kraft getreten ist, entstanden. Die Hundebesitzer
müssen seitdem bestimmte Auflagen erfüllen, um Hunde problemlos
halten zu können. Schlägt der Hund durch falsche oder schlechte
Erziehung über die Strenge, hat das fatale Konsequenzen für
den Hundebesitzer. Daraus resultieren vermehrt Maulkorbzwang, Leinenzwang,
Geldstrafen und Kosten für die Erteilung eines Führungszeugnisses,
welches Pflicht für sogenannte Anlage-Hunde und verhaltensauffällige
Hunde ist.
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Katze
Über 7 Mio. Katzen leben in deutschen Haushalten. Somit steht die Katze
an erster Stelle (noch vor dem Hund) als Lieblingshaustier der Deutschen.
Die Katze (felis silvestris lybica) ist ein sehr eigenwilliges und unabhängiges
Geschöpf. Bei ihr weiß man jedoch nicht genau, wann und ob sie
vom Menschen domestiziert wurde oder ob sie sich freiwillig dem Menschen
anschloss.
Es wird immer wieder behauptet, Katzen seien unberechenbar, weil sie manchmal
„ohne Grund“ angreifen. Katzen tun jedoch nichts ohne Grund
und wenn sie einfach nur in Ruhe gelassen werden wollen. Würde man
die Körpersignale der Katze kennen, wüsste man, dass die Katze
vorher diesbezüglich Signale setzt. Daher ist es auch hier wichtig,
die Ethologie und Verhaltensentwicklungshistorie der Katze zu kennen. Ferner
wird auch behauptet, dass Katzen nicht erziehbar wären, was jedoch
nur bedingt stimmt. |
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Sie ist nur anders erziehbar als der Hund. Katzen können im Gegensatz
zu Hunden nicht durch positive Bekräftigung therapiert werden, sondern
hier gibt es alternative Therapieformen wie beispielsweise:
- Desensibilisierungstherapie
- Um- und Gegenkonditionierungstherapie
- Aversionstherapie
- Reizüberflutungstherapie
- Spieltherapie
- Milieusanierungstherapie.
Meine Aufgabe ist es, in Zusammenarbeit
mit Ihnen, Fehlverhalten bzw. Probleme im Zusammenleben zu analysieren
und zu korrigieren.
Ich therapiere in dem gewohnten Umfeld der Tiere, das heißt,
ich komme zum Patienten nach Hause. Es macht wenig Sinn,
den Hund oder die Katze in einer fremden Umgebung zu
beobachten, zu analysieren und zu therapieren, da das Tier sich dort anders verhält
als in gewohnter Weise. |
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